Soziale Kompetenz
Junge Menschen erhalten beim Schreiben von Slam Poetry-Texten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen ästhetisch umzusetzen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Durch die in der Regel aufbauende Publikumsreaktion entwickeln sie Vertrauen in sich und ihre Arbeit. Die Teilnehmer, die nicht auftreten, werden durch den Erfolg ihrer Mitstreiter zusätzlich ermutigt.
Auch für den Schüler wird der eigene Schreib- oder Performance-Fortschritt ersichtlich, er erhält Rückmeldung von Experten und kann so nachhaltig die Weiterarbeit an seinen erworbenen Kenntnissen orientieren.
Sie können die Themen in ihren Texten behandeln, die sie selbst bewegen. Sie können in ihren Texten Druck abbauen und ihn sich auf der Bühne von der Seele reden. Aggressionen werden auf der Bühne in Energie umgewandelt, die in den Vortrag wirkt und ihn authentisch macht.
Potentielle Sprachbarrieren können in der Slam Poetry zur Chance werden, wenn gezielt und kreativ damit umgegangen wird, etwa durch Fremdsprachliche Zitate und inhaltliche Thematisierung.
Wer es schwer in der Klasse hat oder gehänselt wird kann sich auf der Bühne beweisen und
auch ruhige und introvertierte Schüler erfahren bei einem Slam Bestätigung und Erfolg. Wir legen Wert darauf, dass der Wettbewerbscharakter von Poetry Slams eher spielerischer Natur ist, und dass durch die Konkurrenz mit anderen Teilnehmern keine ernsthafte Rivalität, sondern konstruktive Motivation entsteht.
Das gegenseitige Vortragen von Texten und die gemeinsame Reflektion darüber fördern die Gruppendynamik innerhalb der Teilnehmenden und es entsteht ein Teamgeist, in dem der Einzelne Sicherheit und Halt findet.
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